KSV-Judoka bei Süddeutscher Meisterschaft der U18 in Pforzheim

Maximilian Osterloher und Evelyn Petter sammeln Erfahrungen

Aushebetechnik von Maximilian Osterloher, in blau
Aushebetechnik von Maximilian Osterloher, in blau

Den Auftakt beim Junioren-Turnier der U21 machte KSV-Judokämpferin Evelyn Petter in der Gewichtsklasse bis 52 kg. Sie startete gegen Leonora Wilde vom TuS Holzkirchen und konnte sich anfangs gut behaupten, wurde dann aber nach zweiminütiger Kampfzeit geworfen und verlor. In der Trostrunde traf sie auf Neela Winter vom TSV München-Großhadern. Auch hier musste sie sich leider geschlagen geben, Winter gewann mit einem Würger im Boden. Für Evelyn Petter vom KSV Bad Aibling war dies das erste Jahr in der U18 und sie konnte wertvolle Kampferfahrung sammeln.

Maximilian Osterloher ging in der Kategorie bis 66 kg auf die Matte. Sein erster Gegner war der Badische U18-Meister Afonichkin Yehor vom TSB 1847 Ravensburg. Beide Kämpfer schenkten sich von Beginn an nichts. Osterloher ging mit einem Waza-ari (halber Punkt) in Führung, als er die Technik seines Gegners auskonterte und ihn mit einer Aushebetechnik (Ura nage) warf. Dies gelang ihm erneut, womit er eine weitere kleine Wertung erzielte. Leider konnte er seinen Punktevorsprung nicht halten und wurde zehn Sekunden vor Kampfende geworfen, wodurch er seinen ersten Kampf verlor.

Evelyn Pettter wartet auf Ihren Einsatz
Evelyn Pettter wartet auf Ihren Einsatz

In der Trostrunde traf er auf David Progri vom TSV München-Großhadern. Nach nur 30 Sekunden gelang es Osterloher im Boden, Progri in eine Würgetechnik zu nehmen, woraufhin dieser aufgeben musste. Die Kampfrichter werteten dies jedoch nicht als Sieg für Osterloher, sondern unterbrachen lediglich den Kampf. Somit ging es weiter und Progri erzielte eine kleine Wertung. Leider konnte Osterloher in der verbleibenden Kampfzeit keinen Punkt mehr erzielen und verlor somit auch diesen Kampf. Damit schied auch er vorzeitig aus dem Turnier aus.

Nichtsdestotrotz zeigte Maxi Osterloher Judo auf sehr hohem Niveau, sodass die Bayerische Landestrainerin, Claudia Straub, ihn persönlich ansprach und ihm anbot, in Zukunft am Landesleistungszentrum in München-Großhadern mitzutrainieren. Dort soll er sein Niveau und Können weiter verbessern, um im kommenden Jahr noch bessere Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene erbringen zu können.

Beide Kämpfer aus Bad Aibling haben bei dieser Meisterschaft viel gelernt und konnten zumindest noch einen kleinen „Sieg“ verbuchen – Das Sammeln von Wettkampferfahrungen und durch das lobende Feedback der Landestrainerin Straub.

Text:     Florian Osterloher

Bilder:  Florian Osterloher

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