Veteranen-Chef und KSV-Judoka Denis Weisser sehr zufrieden
Vom 03. bis 07. November 2025 fanden die diesjährigen Weltmeisterschaften der Ü30-Judoka im „Dojo de Paris“, in der französischen Hauptstadt statt.
Mit über 2300 Judoka aus 64 Ländern erreichte man einen historischen Rekord an Teilnehmern, was den Veranstaltern eine organisatorische Meisterleistung abverlangte.
Denis Weisser, Judoka vom KSV Bad Aibling e.V., der als Vorsitzender der Ü30-Kommission des Judo-Weltverbands (IJF) vor Ort war, schwärmte: „Die 5-tätige Veranstaltung war ein voller Erfolg. Ich bin mir sicher, dass wir in Paris die größte Judoveranstaltung aller Zeiten erleben durften. Ich bedanke mich beim Präsidenten der Internationalen Judoföderation, dem Weltverband IJF, Herrn Marius Vizer und beim Präsidenten der französischen Judoföderation FFJ, Herrn Stéphane Nomis – und ihren Teams – für die hervorragende Unterstützung. Neben der Quantität war aber auch die Qualität der Judoka beeindruckend, gingen diesmal doch auch ehemalige Olympia-/ und WM-Medaillengewinner an den Start.“
Die hervorragend organisierte Veranstaltung dauerte fünf Tage und wurde auf fünf Wettkampfflächen ausgetragen. Die Ü30-Judoka, „die Veteranen“, kämpften nach altersangepassten Regeln unter der Aufsicht der IJF-Weltkampfrichter um die Medaillen.
An den ersten vier Tagen gingen die Männer in den Kategorien M1 bis M9 an den Start, am fünften und letzten Tag startete das mit über 400 Judodamen stärkste Feld aller Zeiten, um die Besten zu ermitteln.
Denis Weisser: „Wir haben ein grandioses Judofestival erleben dürfen und ich bin jetzt schon gespannt auf die Ausgabe im nächsten Jahr!“
Im Rahmen der Meisterschaften wurden viele Medaillen, aber auch einige Sonderpreise verliehen. Letztere gingen an IJF-Veterans-Kampfrichterdirektor Donald Ferland aus Kanada für sein jahrzehntelanges Engagement im Bereich des Kampfrichterwesens und an die Französin Catherine Arnaud, eine ehemalige mehrfache Welt- und Europameisterin, die seit Jahren die französischen Veteranen trainiert und bei Wettkämpfen betreut. Außerdem an Nikolaos Klouvatos aus Griechenland, der mit 96 Jahren als ältester lebender aktiver Judoka gilt. Letzterer kämpfte zwar nicht, erhielt aber unter tosendem Applaus von Tausenden Judoka und Zuschauern in der Arena einen Ehrenpreis.
Im Medaillenspiegel setzte sich Gastgeber Frankreich souverän an die Spitze, gefolgt von Brasilien und Deutschland.
„Judo ist eine lebenslange Erfahrung und die Veteranen-Family fantastisch“, so Denis Weisser zufrieden, „die Reise geht weiter!“
Text: Denis Weisser
Bilder: International Judo Federation